Böhmisches Pils im Sudhaus Schwülper

Nach unseren Reinigungsorgien war es an der Zeit das Sudhaus einzuweihen. Ursprünglich waren zwei Sude geplant. Leider ist es nur bei einem geblieben. Diesen einen Sud aber wollen wir an dieser Stelle dokumentieren.

Es begann mit dem Einmaischen um 10:00 Uhr. Also genau 2 Stunden später als geplant.

Eingemaischt im Thermoport..

Eingemaischt im Thermopot

Wir haben nach dem Dekoktionsverfahren gebraut. Nach dem Zubrühen von kochendem Wasser haben wir die erste Rast von 62°C erreicht und konnten nach 30 min. die erste Dickmaische ziehen.

Erste Dekoktion - Dickmaische.

12 kg Dickmaische

Der „willfährige Brauhelfer“ beim rühren derselben… Wir wollen ja nicht, dass sie anbrennt…

Der OG-Brauer bei einer Dekoktion.... Ich denke er hat das Licht gesehen.....

Der IPA-Jünger (Ole) beim Dickmaische-Rühren…. Ich denke er hat das Licht gesehen…..

Dickmaische wieder hinzubühen.

Dickmaische wieder hinzugeben. so kamen wir auf 72°C

Als Herausforderung stellte sich das Halten der Temperaturen bzw. die gleichmäßige Temperaturverteilung im Thermoport heraus. Im Großen und Ganzen hat alles super geklappt.

 

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Nach der Dickmaische folgt die Dünmaische um die 77°C zum abmaischen zu erreichen.

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Kochen der Dünnmaische.

Nach erreichen der 77°C durch Zubrühen der Dünnmaische und ca. 10 Minuten Läuterruhe ging es ans abmaischen. Dank Läuterhexe gut gelungen.

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Klarlauf nach ca. 3 Litern Vorderwürze.

Nach dem Klarlauf auf die Vorderwürzehopfung, die hier aus leckerem Saazer besteht. Soll ja schließlich ein Pils werden…..

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20g Saazer in der VWH

Dank den 14kW die der Gasbrenner liefert sind nun 45,3l mit 16% Brix im Topf am wallenden Kochen.

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wallendes Kochen

Whirlpool angedreht und für 10 Minuten „in Ruhe“ gelassen.

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Whirlpool andrehen…..

Der Trubkegel konnte sich sehen lassen:

Und er hält...

Und er hält…

Nun ging es ans Hopfenseihen. Schwanenhals, Kühler und Pumpe haben die ganze vergangene Nacht 60°C heiße SEPA-Lösung gepumpt. Da lebt erstmal nix mehr drin, was uns die Würze vor der Hefe anknabbern könnte….

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Hopfenseihen mit Gegenstromkühler, Pumpe und Schwanenhals.

Durch die Wassertemperatur von ca. 8°C haben so von den nach dem kochen im Topf befindlichen 36,5l Würze nun 35l mit 12°C und 20% Brix den Weg ins 50l Keg gefunden.

Nach dem Kochen -- 20% Brix.

Nach dem Kochen — 20% Brix.

Hier lobend sei der 150µ Monofilament-Filter von amihopfen.com erwähnt. Der erste Einsatz und total überzeugende Resultate.

Der Monofilamet-Filter von Amihopfen. (www.amihopfen.com)  Eine ganz klare Empfehlung.

Der Monofilamet-Filter von Amihopfen. (www.amihopfen.com) Eine ganz klare Empfehlung.

Nach Verdünnung mit 15l kaltem Wasser landeten wir mit 50l bei 13,8% Brix (13,4°P) Stammwürze leicht über den angepeilten 12,4°P.

Die frische Brauereihefe hat sich schon gefreut….

Die frische Hefe. 500ml für 50 Liter erscheint angemessen.....

Die frische Hefe. 500ml für 50 Liter erscheint angemessen…..

Nach dem Anstellen mit ca. 500ml frischer Braureihefe per 50l gings an das Saubermachen.

Nach 7 Stunden waren 50l Böhmisches Pils in der Gärung und das „Sudhaus Schwülper“ war wieder sauber und wartet nun darauf, dass ein IPA in ihm gebraut wird?

Nach dem Anstellen in der Tiefkühltruhe ist die Schnellgärprobe bei 2,5°P aus dem Rennen gegangen.

Die Gärung findet unter Druck statt. Das meint, dass nachdem die Hefe ca. 50% des Extraktes verstoffwechselt hat der Spundapparat installiert und die Temperatur von 12°C auf 14°C angehoben wird.

 

…. will be continued ….

 

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Comments
  • Ole Adam
    Antworten

    Eins ist aber klar, bei 13,6°P ist da eindeutig zuwenig Hopfen im Sud gelandet :-)

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